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Wir von Kianava sind ExpertInnen in der Integrativen Medizin, einem ganzheitlichen Ansatz aus Schulmedizin, Mind-Body-Medizin und evidenzbasierter Naturheilkunde. In den vergangenen 40 Jahren wurde der positiven Effekt der Integrativen Medizin, u.a. auch auf chronische Schmerzzustände, in über 25.000 Studien erforscht.

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Unser erfahrenes Team vereint unterschiedlichste Fachbereiche. Gemeinsam mit dir entwickeln wir deinen ganz persönlichen Behandlungsplan, der deine Beschwerden, Lebensumstände und Wünsche berücksichtigt - und langfristig Wirkung zeigen kann.

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Dr. med. Farnaz Fahimi

Ayurveda Ärztin (Dägam)
Fachärztin für HNO und Naturheilkunde, Ayurveda Dozentin

Dr. med. Ali Güz

Facharzt für Allgemeinmedizin, Innere Medizin und Nephrologie, Mind-Body-Medizin Therapeut, TCM und Ayurveda. Weiterbildung in Naturheilkunde.

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Patient Care
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Dr. med. Silvia Kraatz

Fachärztin für Innere Medizin und Weiterbildung in Naturheilkunde, Infektiologie und Diabetologie.

Dr. med. Sabine Felber

Ganzheitliche Ärztin mit Schwerpunkt in der Behandlung von onkologischen PatientInnen

Dr. med. Stephanie Geidies

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Das sagen unsere Patienten

“Die erste Kianava Session hat mich echt umgehauen. So viele lose Puzzlestücke, meiner Gesundheitsgeschichte kamen zusammen. Ihr habt mich tief berührt und abgeholt.”

Patient, 30 Jahre

“Seit Jahren hat mich eigentlich kein Arzt mehr körperlich untersucht, so dass hier kein Nachteil gegenüber der Telemedizin besteht.”

Patient, 45 Jahre

“Wenn ich an die Odyssee denke, die ich seit 10 Jahren hinter mir habe, gruselt es mich nur, wie viele völlig falsche Infos ich bekommen habe und Behandlungsmethoden an mir ausprobiert wurden.”

Patientin, 39 Jahre

Definition

Die Vulvodynie ist eine Erkrankung, die durch mindestens 3 Monate bestehende Schmerzen an der Vulva (die Vulva ist die Gesamtheit der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane) gekennzeichnet ist. Schmerzen treten in sexuellen und/oder nicht sexuellen Situationen auf.[1]

Symptome

Das Hauptsymptom der Vulvodynie sind Schmerzen im Genitalbereich, die wie folgt charakterisiert werden können:

  • Brennen
  • Wundsein
  • Stechend
  • Rauheit
  • Schmerzhafter Geschlechtsverkehr (Dyspareunie)
  • Pochen
  • Juckreiz

Der Schmerz kann konstant oder gelegentlich auftreten, insbesondere wenn der empfindliche Bereich berührt wird. Betroffene können den Schmerz im gesamten Vulvabereich spüren, oder der Schmerz kann auf einen bestimmten Bereich beschränkt sein, z. B. den Scheideneingang.
Auch kann das Vulva-Gewebe leicht entzündet oder geschwollen aussehen. Meistens erscheint Ihre Vulva jedoch normal.

Eine ähnliche Erkrankung, die Vestibulodynie, verursacht nur dann Schmerzen, wenn Druck auf den Bereich um den Eingang Ihrer Vagina ausgeübt wird.
Vulvodynie kann auch emotionale Probleme verursachen, die wiederum die Vulvodyniesymptome verstärken. Zum Beispiel kann die Angst vor dem Sex Spasmen in den Muskeln um die Vagina (Vaginismus) verursachen. Andere Komplikationen können sein:

  • Ängste
  • Depressionen
  • Schlafstörungen
  • Sexuelle Dysfunktion
  • Verändertes Körperbild
  • Beziehungsprobleme
  • Verminderte Lebensqualität 

Ursachen

Die Entstehung und Aufrechterhaltung der Vulvodynie beinhaltet ein komplexes Zusammenspiel von

  • peripheren und zentralen Schmerzmechanismen
  • Beckenbodenmuskel- und zum Teil selbstständig ablaufenden körperlichen Funktionsstörungen
  • Angst und Depression
  • Gedanken und Gefühle
  • verhaltensbezogenen und persönlichen Faktoren

Dadurch wird folgender Mechanismus in Gang gesetzt:

  • Zunahme der Anzahl von Mastzellen (eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen, in der Vulvaregion, die bei allergischen Reaktionen eine wichtige Rolle spielen)
  • die Mastzellen sind an Entzündungsreaktionen dieser Region beteiligt
  • das umgebende Bindegewebe wird durch die Botenstoffe der Mastzellen abgebaut
  • es kommt zur Neubildung von Schmerzfasern im Bereich der Vulva
  • durch das Auflösen des Bindegewebes wird es den neu gebildeten Schmerzfasern ermöglicht, die oberflächliche Haut zu erreichen.
  • Die chronische Entzündung kann Veränderungen in den äußeren Zonen des Körpers liegenden Schmerznervenfasern hervorrufen und zu einer verminderten Schmerzschwelle, auch Allodynie genannt, führen.
  • Das übertriebene Schmerzempfinden im zentralen Nervensystem entsteht dann als Kombination aus übererregten Nervenfasern im Vulvabereich, ausgelöst durch eine Entzündung oder eine Verletzung sowie einer Veränderung der Schmerzübertragung.
  • dies führt zu Veränderungen im zentralen Nervensystem, sodass  veränderte abnorme Schmerzempfindungen und muskuläre Schmerzen in anderen Körperteilen erlebt werden. 

Frauen mit Vulvodynie können somit eine reduzierte Schmerzschwelle im oberen Extremitäten (Armen, Händen),  Rumpf (Brustkorb, Bauch, Rücken, Becken) sowie in der Vulva haben, was auf eine Überempfindlichkeit im zentralen Nervensystem hindeutet.
Dieses Phänomen ist auch von Patientinnen mit Fibromyalgie, Reizdarmsyndrom und interstitieller Zystitis bekannt, welche häufig zusammen mit Vulvodynie auftreten [3]

Ganzheitliche Therapie

Da es keine empirisch gestützten Behandlungsrichtlinien gibt, wird ein schrittweises Vorgehen vorgeschlagen. Mögliche Therapien umfassen u.a.:

  • Beckenbodenphysiotherapie
  • kognitive Verhaltenstherapie (Lebensstilveränderung mithilfe Mind-Body Medizin oder Mindfulness-Based-Stress-Reduction)
  • medikamentöse Behandlung
  • Neuraltherapie

Quellen

1] : Nature Reviews Disease Primers 6, Article number: 36 (2020), Sophie Bergeron, Barbara D. Reed, Ursula Wesselmann & Nina Bohm-Starke 
[2]: Mayo Clinic, mayoclinic.org
[3]: Obstetrics and Gynaecology hub, Vulvodynia. Definition, diagnosis and treatment, Christina Damsted, Peterson, Lene Lundavall, Ellids  Kristensen, Annamaria Girald, https://doi.org/10.1080/00016340802323321

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